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Hochkantlamellenparkett gemäß EN 14761 besteht aus hochkant aneinander gereihten Vollholzlamellen aus Laub- und Nadelholz, die in Verlegeeinheiten zusammengehalten und auf dem Unterboden vollflächig verklebt werden. Üblicherweise werden Dicken zwischen 10 bis 25 mm angeboten. Die Länge der Lamellen reicht von 115 bis 320 mm. Die Verlegung erfolgt meist parallel, die Oberflächenbehandlung findet anschließend statt. Die meistverwendeten Holzarten sind im Anhang A der Norm EN 14761 gelistet. Die Holzart wird je nach Verwendungsanforderungen im Bauwerk gewählt und muss angeführt sein. Gemäß EN 14761 gibt es für Hochkantlamellen keine Sortierregeln und somit keine Beschränkungen bezüglich Farbe, Äste und Struktur – auch Splint und Verfärbungen sind zulässig. Es wird jedoch empfohlen eine freie Klasse für die jeweilige Holzart und Sortierung zu definieren. Diese freie Klasse wird zwischen den Vertragspartnern vereinbart und muss den vordefinierten Sortiermerkmalen entsprechen. Grundsätze der freien Klasse sind im Anhang B der EN 14761 angegeben. Neben den meist gebräuchlichen Hochkantlamellen werden in der genannten Norm auch Breitlamellen und Modulklötze geregelt, welche hier nicht weiterführend behandelt werden. Das Brandverhalten des Parketts wird gemäß Klassifizierungsbericht des Herstellers bzw. gemäß EN 13501-1 (Cfl-s1, Dfl-s1, Efl – je nach Produkteinzelheiten und Einbausituation) klassifiziert. Die CE-Kennzeichnung von Holzfußböden und Parkett ist gemäß EN 14342 seit 01.03.2010 verpflichtend.

Ökologische Bewertung (Bezug: tatro)

Massivparkett
Für die Bewertung angenommene Daten: Laubholz 10 mm

OI3
 
GWP
[kg CO2 Äqv.]
AP
[kg SO2 Äqv.]
PEI ne
[MJ]
PEI e
[MJ]
EP
[kg PO4 Äqv.]
POCP
[kg C2H4 Äqv.]
1.252,0 65,2 5,1 17.768,2 25.373,6 2,1 0,8

letzte Änderung