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Hochkantlamellenparkett (gem. EN 14761) besteht aus hochkant aneinander gereihten Vollholzlamellen aus Laub- und Nadelholz, die in Verlegeeinheiten zusammengehalten und auf dem Unterboden vollflächig verklebt werden. Üblicherweise werden Dicken zwischen 10 bis 25 mm angeboten - die Verlegung erfolgt meist parallel. Die meistverwendeten Holzarten sind im Anhang A der Norm gelistet. Für Hochkantlamellen gibt es keine Beschränkungen bzgl. Farbe, Äste und Struktur, auch Splint und Verfärbungen sind zulässig. Die Oberflächenbehandlung erfolgt nach der Verlegung. Neben den meist gebräuchlichen Hochkantlamellen werden in der genannten Norm auch Breitlamellen und Modulklötze geregelt, welche hier nicht weiterführend behandelt werden. Das Brandverhalten des Holzfußbodens wird gemäß Klassifizierungsbericht des Herstellers bzw. gemäß EN 13501-1 (Cfl-s1, Dfl-s1, Efl - je nach Produkteinzelheiten und Einbausituation) klassifiziert. Die CE-Kennzeichnung von Holzfußböden und Parkett ist seit 1.3.2010 verpflichtend.

Ökologische Bewertung (Bezug: tatro)

Massivparkett
Für die Bewertung angenommene Daten: Laubholz 10 mm

OI3
 
GWP
[kg CO2 Äqv.]
AP
[kg SO2 Äqv.]
PEI ne
[MJ]
PEI e
[MJ]
EP
[kg PO4 Äqv.]
POCP
[kg C2H4 Äqv.]
1.252,0 65,2 5,1 17.768,2 25.373,6 2,1 0,8

letzte Änderung