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Brettschichtholz besteht aus mindestens zwei Lamellen mit einer Dicke von größer gleich 6 mm bis einschließlich 45 mm, welche faserparallel miteinander verklebt sind. Vor der Verklebung werden die Lamellen visuell bzw. maschinell festigkeitssortiert und gehobelt. Der eingesetzte Klebstoff muss den Anforderungen für tragende Holzbauteile entsprechen. Die EN 14080 gilt für Brettschichtholz aus den gelisteten Nadelholzarten und Pappel. Meist werden Fichte, Tanne, Kiefer und Lärche verwendet. Hinsichtlich des Querschnittaufbaus unterscheidet man zwischen homogenen Aufbau (alle Einzellamellen eines Querschnitts sind derselben Sortierklasse zuzuordnen) und kombinierten Aufbau (innere und äußere Lamellen eines Querschnitts sind unterschiedlichen Sortierklassen zuzuordnen). Die EN 14080 definiert sieben unterschiedliche Festigkeitsklassen, sowohl in homogener als auch in kombinierter Ausführung. Des Weiteren werden in der EN 14080 Brettschichtholz mit Universal-Keilzinkenverbindungen sowie Verbundbauteile aus Brettschichtholz und Balkenschichtholz geregelt. Brettschichtholz eignet sich besonders für hoch belastete und weit gespannte Bauteile mit hohen Ansprüchen an Formstabilität und Optik. Es können sowohl gerade als auch gekrümmte Träger hergestellt werden. Seit 08.08.2015 ist die Produktion und CE-Kennzeichnung von Brettschichtholz und Balkenschichtholz gemäß EN 14080 durchzuführen.

Ökologische Bewertung (Bezug: tatro)

Brettschichtholz

OI3
 
GWP
[kg CO2 Äqv.]
AP
[kg SO2 Äqv.]
PEI ne
[MJ]
PEI e
[MJ]
EP
[kg PO4 Äqv.]
POCP
[kg C2H4 Äqv.]
1.065,9 -1.220,2 7,6 8.767,7 24.848,5 1,6 0,6

Hersteller