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Richtlinie Sockelanschluss im Holzhausbau 2015

Richtlinie Sockelanschluss im Holzhausbau 2015

Die Ausbildung des Sockeldetails als Übergang vom Haus zum Terrain und den Außenanlagen stellt gerade im Holzhausbau eine essenzielle Grundlage für den erfolgreichen Bau und eine lange Nutzungsdauer der Gebäude dar. Daher ist hier höchstes Augenmerk auf den dauerhaft funktionierenden Feuchteschutz und konstruktiven Holzschutz zu legen.
Mit der vorliegenden Richtlinie Sockelanschluss im Holzhausbau wurden praxistaugliche und funktionsfähige Leitdetails für den Sockelanschluss im Holzbau definiert. Die Details decken die Bereiche beginnend von der Planung, über die Vorfertigung bis zur Baustellen(end)fertigung ab und beinhalten zeichnerische Darstellungen und schriftliche Erklärungen.
Im Bereich des Sockelanschlusses treffen in der Regel verschiedene Gewerke aufeinander. Auf diese Schnittstelle bzw. auf eine gute Abstimmung aller Gewerke und auf eine dementsprechende Planung ist besonderes Augenmerk zu legen. Ziel der Richtlinie ist es daher, das Bewusstsein aller an dieser Schnittstelle beteiligten Gewerke zu wecken und Lösungsansätze für Planer, Ausschreibende und Ausführende aufzuzeigen. Die angeführten Empfehlungen sollen als Hilfestellungen dienen, befreien jedoch nicht von der Verpflichtung zu eigenverantwortlichem Denken und Handeln. Die angeführten Detaildarstellungen stellen beispielhafte Lösungen dar, Alternativen sind möglich.

Brandabschnittsbildende Bauteile aus Holz 2014

Brandabschnittsbildende Bauteile aus Holz 2014

Der vorliegende Artikel definiert die Anforderungen an Wände an der Grund- bzw.
Bauplatzgrenze sowie an brandabschnittsbildende Bauteile nach OIB Richtlinie 2 (Ausgabe 2011) und führt konstruktive Details für die Ausführung in Holzbauweise an. Diese konstruktiven Grundsätze wurden aus diversen Forschungsprojekten sowie Erfahrungen aus der Überwachungs- und Gutachtertätigkeit abgeleitet. Sie stellen prinzipielle Empfehlungen für Planer und Ausführende dar. Die vorgeschlagenen Details sind entsprechend der jeweiligen Randbedingungen objektbezogen zu prüfen und gegebenenfalls anzupassen.

Leitfaden - Sanierung von hochwassergeschädigten Holzhausbauten 2016

Leitfaden - Sanierung von hochwassergeschädigten Holzhausbauten 2016

In den letzten Jahrzehnten sind durch häufige Überschwemmungen neben der unvorstellbaren menschlichen Katastrophe für die Bevölkerung auch hohe materielle Schäden durch Hochwasser, kleinräumige Überflutungen und vermehrt auch durch Oberflächenwasser entstanden. In den betroffenen Gebieten wurden sehr viele Gebäude zum Teil schwer in Mitleidenschaft gezogen - darunter auch viele Holzhausbauten und Holzfertighäuser. Die Gebäudesubstanz der betroffenen Bauwerke bleibt meistens intakt. Die einzelnen Bauteilkonstruktionen, die Einrichtung und die gelagerten Gegenstände werden hingegen durch den eindringenden Schlamm und das Wasser verwüstet oder sogar weitgehend zerstört.

Generell gilt für Holzgebäude in diesem Fall: Das Wasser muss raus aus der Konstruktion! Aus den Erfahrungen der letzten Jahre hat sich gezeigt, dass Trockenlegungen und Schadenssanierungen von Holzhäusern - unter Berücksichtigung einiger wichtiger Aspekte - sehr rasch möglich und die Gebäude schnell wieder bewohnbar sind.
Dieser Leitfaden stellt eine Unterstützung und Hilfestellung bei der Sanierung von Holz- und Fertighäusern (max. zwei Vollgeschoße) dar, ersetzt dabei aber nicht die Einschätzungen eines Sachverständigen bzw. Ausführungen einer Fachfirma (Holzbaufirma). Bei größeren Gebäuden (z. B. mehrgeschossiger Holzbau) ist auf alle Fälle ein Sachverständiger und Statiker heranzuziehen.

Richtlinie Fensterbank 2015

Richtlinie Fensterbank 2015

Beim Einbau von Außenfensterbänken ist ein Zusammenwirken von mehreren Gewerken (Fensterbankeinbau, Fenstereinbau, Fassadenhersteller, Spenglerarbeiten, Sonnenschutz-technik) von großer Bedeutung. Dies wird in der Baupraxis meist wenig beachtet, wodurch in weiterer Folge unerwartete Probleme auftreten können. Die Richtlinie bietet Lösungsansätze, Empfehlungen und Rahmenbedingungen für Planer, Ausschreibende und Ausführende. Diese gelten sowohl für den Neubau, als auch für die Sanierung – gleichermaßen für den Massivbau wie für den Holzhausbau. Weiters wird in dieser Richtlinie zwischen zwei Montagevarianten unterschieden – einerseits die Montage der Fensterbank auf der Baustelle und andererseits die Montage der Fensterbank im Zuge der Vorfertigung im Werk. Behandelt werden Außenfenster-bänke aus Metall, Naturstein und Kunststein. Aufgrund des Zusammentreffens verschiedener Gewerke ist es erforderlich nicht nur den Einbau der Fensterbank, sondern den gesamten Fenstereinbau, die WDVSAnschlüsse an die Fenster und den Sonnenschutz zu planen und zu koordinieren. Hier kommt dem Planer eine überaus wichtige Aufgabe zu, da dieser in Abstimmung mit den ausführenden Fachunternehmen einen reibungslosen Ablauf sicherstellen muss.

Die Richtlinie für den Einbau von Fensterbänken bei WDVS- und Putzfassaden wurde durch die Österreichische Arbeitsgemeinschaft Fensterbank (ARGE Fensterbank, E-Mail: info@arge-fensterbank.at) erarbeitet.

Weitere Broschüren und Publikationen finden Sie auf der Webseite der Holzforschung Austria, unter www.holzforschung.at unter Information/Publikationen.