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Massivholz-Elemente mit Nut und/oder Feder - "Stabparkett"

Massivholz-Elemente mit Nut und/oder Feder - "Stabparkett"

Bei Massivholz-Elemente mit Nut und/oder Feder (gemäß EN 13226) handelt es sich um Massivholzstäbe aus Nadel- oder Laubholz mit einer Dicke (t) ≥ 14 mm, die an einer Längsseite und an einer Breitseite mit je einer Nut und an der jeweils gegenüberliegenden Seite mit je einer angehobelten Feder versehen sind. Die Holzart wird - je nach Verwendungsanforderungen im Bauwerk - gewählt und muss angeführt sein. Die Sortierung erfolgt in die drei Erscheinungsklassen ⚪, △ und ◻. gemäß nationalem Vorwort der EN 13226 wird für Österreich die freie Sortierung "exquisit" (für Eiche, Esche und Buche) herangezogen, bzw. es sind - je nach Hersteller - weitere freie Sortierungen (Klassen) möglich. Das Brandverhalten des Parketts wird gemäß Klassifizierungsbericht des Herstellers bzw. gemäß EN 13501-1 (Cfl-s1, Dfl-s1, Efl - je nach Produkteinzelheiten und Einbausituation) klassifiziert. Die CE-Kennzeichnung von Holzfußböden und Parkett ist seit 1.3.2010 verpflichtend.

Mehrschichtparkett "Fertigparkett"

Mehrschichtparkett "Fertigparkett"

Mehrschichtparkettelemente (gemäß EN 13489) sind Elemente bestehend aus einer Nutzschicht aus Massivholz von mind. ≥ 2,5 mm Dicke und einer oder mehreren Trägerschichten aus Holz oder Holzwerkstoffen, die miteinander verleimt sind. Vorwiegend werden 2-Schichtparkette (Nutzschicht und Trägerschicht) und 3-Schichtparkette (3-schichtiger Aufbau) hergestellt. Für die Nutzschichte werden in Österreich vorwiegend die Holzarten Eiche, Rotbuche, Esche, Fichte und Lärche verwendet. Mehrschichtparkettelemente umfassen die Parkettarten Tafelparkett und Parkettdielen und werden in der Regel mit werkseitiger Oberflächenbehandlung versehen. Die Sortierung erfolgt in die drei Erscheinungsklassen ⚪, △ und ◻, bzw. es sind - je nach Hersteller - weitere freie Sortierungen (Klassen) möglich. Das Brandverhalten des Parketts wird gemäß Klassifizierungsbericht des Herstellers bzw. gemäß EN 13501-1 (Cfl-s1, bzw. Dfl-s1 und Efl - je nach Produkteinzelheiten und Einbausituation) klassifiziert. Die CE-Kennzeichnung von Holzfußböden und Parkett ist seit 1.3.2010 verpflichtend.

Mosaikparkett - "Klebeparkett"

Mosaikparkett - "Klebeparkett"

Bei Mosaikparkett (gemäß EN 13488) handelt es sich um einzelne Vollholzlamellen mit geringen Abmessungen (8 mm Dicke, Breite bis 35 mm und Längen von 115 bis 165 mm), die als Verlegeeinheiten - beispielsweise durch ein Klebenetz - an der Unterseite zusammen gehalten und meist schachbrettartig, im Verband, etc. verlegt werden. Die Holzart wird - je nach Verwendungsanforderungen im Bauwerk - gewählt und muss angeführt sein. Die Sortierung erfolgt in die drei Erscheinungsklassen ⚪, △ und ◻, bzw. es sind - je nach Hersteller - weitere freie Sortierungen (Klassen) möglich. Das Brandverhalten des Parketts wird gemäß Klassifizierungsbericht des Herstellers bzw. gemäß EN 13501-1 (Cfl-s1, Dfl-s1, Efl - je nach Produkteinzelheiten und Einbausituation) klassifiziert. Die CE-Kennzeichnung von Holzfußböden und Parkett ist seit 1.3.2010 verpflichtend.
    

   

Laubholzdielen

Laubholzdielen

Bei Laubholzdielen (gemäß EN 13629) handelt es sich um massive (einschichtige) Dielen bzw. zusammengesetzte Elemente aus Laubholz mit Dicken ≥ 10 mm. Die Elemente, welche mit Nut und/oder Feder versehen sind, werden mit anderen gleichartigen Elementen zusammen gefügt. Die Holzart wird - je nach Verwendungsanforderungen im Bauwerk - gewählt und muss angeführt sein. Die Sortierung erfolgt in die drei Erscheinungsklassen ⚪, △ und ◻, bzw. es sind - je nach Hersteller - weitere freie Sortierungen (Klassen) möglich. Das Brandverhalten des Holzfußbodens wird gemäß Klassifizierungsbericht des Herstellers bzw. gemäß EN 13501-1 (Cfl-s1, Dfl-s1, Efl - je nach Produkteinzelheiten und Einbausituation) klassifiziert. Die CE-Kennzeichnung von Holzfußboden und Parkett ist seit 1.3.2010 verpflichtend.

Nadelholzdielen

Nadelholzdielen

Bei Nadelholz-Fußbodendielen (gemäß EN 13990) handelt es sich um Elemente (mit Nut und Feder) aus Nadelvollholz welche meist Dicken von 18 bis 34 mm und Breiten von 70 bis 192 mm aufweisen - die Länge der Diele muss mindestens 1,5 m betragen. Die Enden der Bretter können plan geschnitten oder mit Nut und Feder versehen sein und die Fußbodendiele kann keilgezinkt ausgeführt sein. Die Holzart wird - je nach Verwendungsanforderungen im Bauwerk - gewählt und muss angeführt sein. Die Sortierung erfolgt gemäß Norm in die Sortierung A und B, bzw. es sind - je nach Hersteller - weitere freie Sortierungen (Klassen) möglich. Das Brandverhalten des Holzfußbodens wird gemäß Klassifizierungsbericht des Herstellers bzw. gemäß EN 13501-1 (Cfl-s1, Dfl-s1, Efl - je nach Produkteinzelheiten und Einbausituation) klassifiziert. Die CE-Kennzeichnung von Holzfußböden und Parkett ist seit 1.3.2010 verpflichtend.

Hochkantlamellen - "Industrieparkett"

Hochkantlamellen - "Industrieparkett"

Hochkantlamellenparkett (gemäß EN 14761) besteht aus hochkant aneinander gereihten Vollholzlamellen aus Laub- und Nadelholz, die in Verlegeeinheiten zusammengehalten und auf dem Unterboden vollflächig verklebt werden. Üblicherweise werden Dicken zwischen 10 bis 25 mm angeboten - die Verlegung erfolgt meist parallel. Die meistverwendeten Holzarten sind im Anhang A der Norm gelistet. Für Hochkantlamellen gibt es keine Beschränkungen bzgl. Farbe, Äste und Struktur, auch Splint und Verfärbungen sind zulässig. Die Oberflächenbehandlung erfolgt nach der Verlegung. Neben den meist gebräuchlichen Hochkantlamellen werden in der genannten Norm auch Breitlamellen und Modulklötze geregelt, welche hier nicht weiterführend behandelt werden. Das Brandverhalten des Holzfußbodens wird gemäß Klassifizierungsbericht des Herstellers bzw. gemäß EN 13501-1 (Cfl-s1, Dfl-s1, Efl - je nach Produkteinzelheiten und Einbausituation) klassifiziert. Die CE-Kennzeichnung von Holzfußböden und Parkett ist seit 1.3.2010 verpflichtend.