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Zementgebundene, bewehrte Leichtbetonplatte

Zementgebundene, bewehrte Leichtbetonplatte

Eine zementgebundene, bewehrte Leichtbetonplatte ist eine zementgebunde Bauplatte, die durch verschiedene Zuschlagsstoffe wie zum Beispiel Blähton- oder Recycling-Glasschaumgranulat eine geringe Rohdichte (ca. 1000 kg/m³) aufweist. Sie ist beidseitig mit alkaliresistentem Glasgittergewebe armiert, besitzt hohe Festigkeits- und Steifigkeitskennwerte und ist nicht brennbar (Brandklasse A1). Durch ihre Hydrophobierung, welche eine Feuchtigkeitsaufnahme verhindert, eignet sich diese Platte besonders für den Einsatz als Wand- und Deckenbeplankungsmaterial in häuslichen Bädern, Feucht- und Nassräumen. Die Platte kann auch als Bekleidungsmaterial im Außenbereich und als Putzträgerplatte eingesetzt werden.
    

   

Gipsfaserplatte

Gipsfaserplatte

Die Gipsfaserplatte ist ein faserverstärkter Werkstoff aus Gips und Zellulosefasern. Diese beiden Rohstoffe werden gemischt und nach Zugabe von Wasser (ohne weitere Bindemittel) unter hohem Druck zu stabilen Platten gepresst, getrocknet, mit einem wasserabweisenden Mittel imprägniert und auf die benötigten Formate zugeschnitten. Gipsfaserplatten können in allen für den Trocken- und Holzbau relevanten, nicht direkt bewitterten Bereichen (Wand, Decke, Dachschräge und Boden), als Beplankungs- oder Bekleidungsmaterial eingesetzt werden. Hinsichtlich Ihres Brandverhaltens sind Gipsfaserplatten als nicht brennbar und in die Brandklassen A1 oder A2 gemäß EN 13501-1 eingestuft.


Gipsplatte

Gipsplatte

Gipsplatten sind ebene, rechteckige Platten aus einem Gipskern und einer daran fest haftenden Ummantelung aus einem festen, widerstandsfähigen Karton. Sie werden europäisch in der EN 520 geregelt. Hinsichtlich ihrer Anwendung werden Gipsplatten nach Art, Form, Dicke und Kantenausbildung ausgewählt. Die Kartonoberflächen können in Abhängigkeit vom Verwendungszweck der jeweiligen Plattenart variieren und der Kern kann Zusätze enthalten, die der Platte zusätzliche Eigenschaften, z.B. hinsichtlich des Brand-, und Schallschutzes,  verleihen. Für Ihre Leistungsmerkmale erhalten Gipsplatten eine Typenbezeichnung. Gipsplatten können mehrere Leistungsmerkmale aufweisen. Gipsplatten werden für Wand- und Deckensysteme, als Beplankungen für Ständerwände und Vorsatzschalen sowie für die Herstellung vorgefertigter Bauteile eingesetzt.

Faserzement-Tafeln

Faserzement-Tafeln

Faserzement-Tafeln bestehen im Wesentlichen aus Zement oder Calciumsilikat, Fasermaterial und Wasser. Die meist synthetisch, organischen Bewehrungsfasern aus Polyvinylalkohol oder Polyacrylnitril und Prozessfasern (Zellstoff) können in unterschiedlicher Form (Faserbündel, Bänder, Netze, etc. ) zugesetzt werden. Die kleinformatigen bis großformatigen Tafeln, deren üblichen Dicken zwischen 3 – 30 mm liegen, werden europäisch in der EN 12467 geregelt. Der Einsatzbereich dieser Platten ist aufgrund ihrer sehr guten brandschutz-, feuchtetechnischen und mechanischen Eigenschaften sehr vielseitig – sie werden als Wand- und Deckenbekleidungen sowohl für Innenräume (z.B. im Trockenbau) als auch für den Außenbereich (z.B. als Putzträgerplatte) verwendet. Die glatten oder strukturierten Faserzement-Tafeln können eingefärbt, in ihrer natürlichen Farbe belassen sein sowie mit Beschichtungen an ihrer Oberfläche versehen werden.