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Zementgebundene, bewehrte Leichtbetonplatte

Zementgebundene, bewehrte Leichtbetonplatte

Eine zementgebundene, bewehrte Leichtbetonplatte ist eine zementgebunde Bauplatte, die durch verschiedene Zuschlagsstoffe wie zum Beispiel Blähton- oder Recycling-Glasschaumgranulat eine geringe Rohdichte (ca. 1000 kg/m³) aufweist. Sie ist beidseitig mit alkaliresistentem Glasgittergewebe armiert, besitzt hohe Festigkeits- und Steifigkeitskennwerte und ist nicht brennbar (Brandklasse A1). Durch ihre Hydrophobierung, welche eine Feuchtigkeitsaufnahme verhindert, eignet sich diese Platte besonders für den Einsatz als Wand- und Deckenbeplankungsmaterial in häuslichen Bädern, Feucht- und Nassräumen. Die Platte kann auch als Bekleidungsmaterial im Außenbereich und als Putzträgerplatte eingesetzt werden.
    

   

Gipsfaserplatte

Gipsfaserplatte

Die Gipsfaserplatte ist ein faserverstärkter Werkstoff aus Gips und Zellulosefasern. Diese beiden Rohstoffe werden gemischt und nach Zugabe von Wasser (ohne weitere Bindemittel) unter hohem Druck zu stabilen Platten gepresst, getrocknet, mit einem wasserabweisenden Mittel imprägniert und auf die benötigten Formate zugeschnitten. Gipsfaserplatten können in allen für den Trocken- und Holzbau relevanten, nicht direkt bewitterten Bereichen (Wand, Decke, Dachschräge und Boden), als Beplankungs- oder Bekleidungsmaterial eingesetzt werden. Hinsichtlich Ihres Brandverhaltens sind Gipsfaserplatten als nicht brennbar und in die Brandklassen A1 oder A2 gemäß EN 13501-1 eingestuft.